SPD Hanau Nordwest stellt die Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsbeirat vor

Die SPD Hanau Nordwest hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortsbeiratswahl im März 2021 gewählt. Auf der Liste finden sich neben aktuellen Ortsbeiräten auch bekannte Persönlichkeiten aus dem Stadtteil sowie Menschen, die sich als Neulinge erstmals in einem gewählten Gremium für den Stadtteil zwischen den Bahnlinien Aschaffenburg-Frankfurt und Hanau-Gießen engagieren möchten.

Angeführt wird die Liste von Ortsvorsteher Reiner Wegener. Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Moritz Kühn dazu: „Reiner Wegener hat sich seit der Einführung der Ortsbeiräte im Jahr 2011 als Ortsvorsteher einen Namen gemacht. Mittlerweile ist er erste Ansprechpartner für Angelegenheiten in Stadtteil und hat für die Sorgen und Wünsche der Menschen immer ein offenes Ort. Er ist ein ‚Kümmerer‘ im besten Sinne.“

Auf Platz 2 folgt die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. „Ich freue mich, dass Beate Funck sich bereit erklärt hat, auf der Liste zu kandidieren. Sie ist stadtweit bekannt und seit vielen Jahren aus dem Stadtteil heraus für Nordwest und ganz Hanau aktiv“, so Kühn.

An Platz drei gesetzt ist Andreas Spittler, der als Nachfolger von Claudia Heller seit mehr als einem Jahr im Ortsbeirat sitzt.

Auf Platz 4 tritt Jasmina Cehic an. Die junge Frau, die als Kind aus Bosnien geflohen und seit vielen Jahren in Nordwest heimisch geworden ist, möchte mit der Wahl zum Ortsbeirat das erste Mal politisch in einem Gremium mitwirken. Zu ihrer Kandidatur erklärt sie: „Ich bin dankbar, dass Deutschland mich und meine Familie damals so freundlich aufgenommen hat. Seit vielen Jahren lebe ich jetzt schon in Nordwest. Mit meiner Kandidatur möchte ich dem Stadtteil etwas zurückgeben.“

Karl-Heinz Voit folgt auf Platz fünf. Als Gewerkschafter und langjähriger Betriebsratsvorsitzender bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (Wohnstift Hanau) und Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Hanau möchte er sein Engagement auch im Ortsbeirat einbringen.

Tim Schaffrath kandiert auf dem 6. Platz der Ortsbeiratsliste. Für den Studenten der Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl zum „Stadtteilparlament“ die erste politische Wahl, bei der er antritt.

Auf Platz 7 kandiert Andreas Matutt, der vor allem im Nachgang der Ereignisse vom 19. Februar dazu beitragen möchte, dass der Zusammenhalt im Stadtteil stärker gelebt wird.

Willi Hausmann bildet den Abschluss der Liste. Er engagiert sich seit vielen Jahren in der Flüchtlingshilfe und in der Härtefallkommission im Hessischen Landtag.

„Es freut mich, dass es uns gelungen ist, eine Liste aufzustellen, die nicht nur im Hinblick auf die Erfahrung, sondern auch auf das Alter sehr ausgewogen ist. Die SPD ist in Nordwest die stärkste politische Kraft. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der aufgestellten Liste die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils davon überzeugen können, dass dies auch in der nächsten Legislaturperiode so bleiben sollte“, so der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Moritz Kühn.

Am Muttertag Werbung für Europa

Am heutigen Muttertag hat die SPD Hanau Nordwest Wahlkampf für die kommende Europawahl gemacht. Neben Rosen und leckeren Muffins der Bäckerei Hanschke gab es zahlreiche Informationen für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils.

Wer den Wahlkampfstand verpasst hat, kann sich hier über das Programm des SPD für den Europawahlkampf informieren.

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SPD Hanau Nordwest jetzt auch auf Facebook

Der SPD Ortsverein Hanau Nordwest ist jetzt auch auf Facebook präsent.

Auf der Facebookseite wollen wir Sie noch schneller über Aktionen und Neuigkeiten aus dem Ortsverein informieren.

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SPD Ortsverein fordert kostenfreie Nutzung des ÖPNV für Senioren

SPD Ortsverein Nordwest fordert kostenfreie Nutzung des ÖPNV für Seniorinnen und Senioren, die das 65. Lebensjahr vollendet haben. Die Umsetzung der kostenlosen Beförderung der älteren Personen dient einer besseren sozialen Teilhabe an Bildung, Kultur und an einer sinnvollen Freizeitgestaltung.

Auch in unserer sozialen und lebenswerten Stadt gibt es Menschen, die mit einer monatlichen Rente von 700 bzw. 800 Euro Rente ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, sie sind arm und von der sozialen Teilhabe abgehängt. Die kostenlose Nutzung des ÖPNV könnte zu einem besseren Umweltschutz und einer Verbesserung der Verkehrssicherheit in unserer Stadt beitragen.

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Doppelte Premiere beim traditionellen Heringsessen der SPD Hanau

Gleich eine doppelte Premiere gab es in diesem Jahr beim traditionellen Heringsessen der SPD Hanau am Aschermittwoch. Erstmals wurde das Heringsessen von den Ortsvereinen Hanau Kesselstadt und Hanau Nordwest gemeinsam organisiert. Das Heringsessen fand in diesem Jahr das erste Mal in Nordwest statt. Vor rund 70 geladenen Gästen zeichnete Hauptredner Oberbürgermeister Claus Kaminsky im Festsaal des Lortzingstift einen positiven Ausblick auf die Entwicklung Hanaus in den kommenden Jahren.

Zuvor jedoch begrüßten die Vorsitzendenden der beiden Ortsvereine, Alpay Emetli für Nordwest sowie Adolfo Russo für Kesselstadt, sowie die beiden Ortsvorsteher Reiner Wegener (Nordwest) und Reinhold Schreiber (Kesselstadt) die anwesenden Gäste.

Insbesondere die „Neugastgeber“ aus Nordwest nutzten die Gelegenheit, ihren Stadtteil näher vorzustellen. Der Stadtteil, der vom Alten Rückinger Weg im Osten bis nach Wilhelmsbad und an die Eisenbahnschienen im Westen reicht, führt im Bewusstsein vieler Hanauerinnen und Hanauer noch immer ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie Alpay Emetli meint. Als Stadtteil für mehr als 11.000 Menschen bietet er Wohnraum für Menschen jedweden Geldbeutels. Stolz sind sie in Nordwest vor allem darauf, mit der Siedlung im Venussee Hanaus erste Passivhaussiedlung in ihrem Stadtteil zu haben. Aber auch als Bildungsstandort mit zwei Berufsschulen, einem Gymnasium und sechs Kindertagesstätten kann sich der Stadtteil sehen lassen. Insgesamt sei der Stadtteil sehr gut aufgestellt.

Wachstum kommt allen zu Gute

Davon ist auch Oberbürgermeister Kaminsky überzeugt, der in seiner Festrede die positive Entwicklung aller Stadtteile hervorhob und verdeutlichte, dass in allen Stadtteilen Baulücken geschlossen würden, auch wenn die Kasernen in Wolfgang momentan das prominenteste Beispiel für das Wachstum Hanaus darstellten.

Der Oberbürgermeister stellte klar, dass das Wachstum der Stadt Hanau nicht als Selbstzweck zu betrachten sei, sondern das damit verbundene wachsende Angebot im Einzelhandel oder der Anstieg von kulturellen Veranstaltungen vor allem den Hanauerinnen und Hanauern, aber auch dem Hanauer Umland zu gute kämen. Durch den Anstieg der Gewerbe- aber auch die Mehreinnahmen bei der Einkommenssteuer ließen sich so viele soziale Projekt dauerhaft sicherstellen oder sogar ausbauen.

Wachsende Bedeutung in der Region

Die wachsende Bedeutung der Stadt in der Region müsse sich auch in der Kreisfreiheit der Stadt niederschlagen, durch die wichtige Synergien zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger entstünden. Als wichtigstes Beispiel nannte er das Zentrum „Rund um das Erwerbsleben“, dass am Hanauer Hauptbahnhof in Kooperation mit der Arbeitsagentur entstehen soll. Durch die räumliche Nähe sowie den verlässlichen Austausch der Daten zwischen den verschiedenen Institutionen könne so die in Hanau noch immer bestehende relativ hohe Arbeitslosigkeit spürbar gesenkt werden.

Abschließend lud der Hanauer Oberbürgermeister nochmals alle Gäste sowie die Hanauerinnen und Hanauer zum „Bürgerwochenende“ vom 29. bis 31. März in CPH ein.