Die sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität bestimmen auch und besonders unsere kommunalpolitische Arbeit im Stadtteil Nordwest. Gerade in den Stadtteilen und Quartieren zeigen sich das Ausmaß und die Qualität des Zusammenlebens der Menschen sowie die Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement. Das Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebot vor Ort entscheidet mit über den sozialen Zusammenhalt und die individuellen Chancen der Menschen in Nordwest.

 Wir setzen uns gezielt ein für:

Wohnen

In Nordwest soll es auch künftig ausreichend bezahlbaren Wohnraum geben. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass bei jedem Neubau ein Drittel der Wohneinheiten im Niedrigpreissegment angeboten werden muss. Aufgrund des hohen Anteils an Älteren sollte zudem das Ziel sein, bei Neubauten auf „Barrierefrei von Anfang an“ zu setzen.

Um bestehenden Wohnraum besser auszunutzen zu können, setzen wir auf den Aufbau eines Leerstandsmanagement durch städtische Unternehmen. Langanhaltender Leerstand soll aufgekauft und so dem Wohnungsmarkt wieder zugänglich gemacht werden. Ältere Menschen sollen ermutigt werden, sich zu verkleinern, bevor sie als Hochbetagte nicht mehr dazu in der Lage sind. Hochbetagte nutzen oft nur noch einen kleinen Teil ihrer Wohnung beziehungsweise ihres Hauses, der Rest steht ungenutzt leer. Oftmals wird dieser Leerstand auch von den Älteren als Belastung empfunden. Wenn ein Umzug rechtzeitig stattfindet, sind die älteren Menschen noch gut in der Lage, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen; für Familien wird so großer, häufig noch günstig zu mietender oder zu erwerbender Wohnraum frei. Dabei soll sich das Umzugsmanagement nicht nur darauf beschränken, auf eine günstige, kleinere Wohnung im Umfeld hinzuweisen. Vielmehr sollen die Älteren aktiv beim Umzug unterstützt werden, eine persönlicher Ansprechpartner soll die Eingewöhnung in das neue Umfeld erleichtern.

Mobilität

Die beiden Bahnhöfe Hanau Wilhelmsbad und Hanau Nord müssen besser angebunden werden. Gerade von Nordwest-Ost aus sind die beiden Bahnhöfe, außer mit dem Auto, nur schlecht zu erreichen. Insbesondere die Radwegeanbindung ist unzureichend, da es keine Radwege mehr gibt. Ehemals ausgewiesene Radwege, die nun gesetzlich nicht mehr anerkannt sind, sind oft in schlechtem Zustand. Die Straße ist oft nur eine unzureichende Alternative, da die Straßen zum Teil stark befahren sind. Der Fuß/Radweg entlang der Maintaler Straße ist unbeleuchtet und deshalb insbesondere im Winter sehr unsicher.

Die Stadt hat begonnen, die Fußüberwege barrierearm auszubauen und stärker zu beleuchten. Dieser Weg soll weiter beschritten werden. Allerdings gibt es zwischen den Wegen noch viele Punkte, die eine barrierearme Fortbewegung erschweren. Bestehende Unebenheiten im Boden sollten beseitigt werden. Ausfahrten dürfen nicht mehr dazu führen, dass ein Fußwege uneben und immer wieder stark abgesenkt wird. Hier setzen wir uns für Alternativen wie eine allgemeine Abflachung der Fußwege oder der Ausfahrten ein. Fußübergänge werden noch zu oft von großen Autos so zugestellt, dass Fußgänger nicht rechtzeitig von heranfahrenden Autos gesehen werden. Hier setzen wir uns dafür ein, dass regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden, um eine gefahrenlose Überquerung der Fußüberwege zu ermöglichen.

Kultur

Die Stadt Hanau verfügt über ein breites und profiliertes Kulturangebot.  Als SPD Nordwest werden wir uns dafür einsetzen, dass – auch in Zeiten knapper öffentlicher Mittel – Kulturförderung keine freiwillige Leistung ist, sondern fester Bestandteil unserer Hanauer Identität und Gesellschaftspolitik bleibt. Die Auseinandersetzung mit und Aneignung von Kultur gibt Orientierung für eine sinnerfüllte Lebensgestaltung, integriert, stiftet Identität und fördert die gesellschaftliche und soziale Teilhabe. Für unseren Stadtteil streben wir daher weitere kulturelle Angebot und Veranstaltungsorte an. Dabei soll eine vielfältige „Breitenkultur“ insbesondere die Kinder und Jugendlichen unseres Stadtteils ansprechen.

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